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		<title>leben.natur.vielfalt - die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt</title>
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		<description>Aktuelle Mitteilungen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt</description>
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			<title>leben.natur.vielfalt - die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt</title>
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		<copyright>© 2010 BfN</copyright>
		<webMaster>fwoerner@foodmedia.de</webMaster>
		<managingEditor>presse@bfn.de</managingEditor>
		<lastBuildDate>Fri, 11 May 2012 10:07:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Map of life – Neuer Weltatlas der Arten jetzt online</title>
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			<description>Frankfurt am Main, den 10. Mai 2012. Wissenschaftler der Yale University haben erstmals die neue „Map of Life“ vorgestellt. Das weltweit einzigartige Großprojekt bündelt Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten und zeigt Weltkarten zu deren Vorkommen. Unter www.mappinglife.org kann sich jeder Internetnutzer anzeigen lassen, wo eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart zu finden ist. Die Startversion enthält bereits 30.000 verschiedene Arten, darunter alle Säugetiere sowie alle Vögel, Amphibien, Reptilien und nordamerikanischen Fische. „Die neue „Map of Life“ macht greifbar, wie Lebewesen auf unserem Planeten verteilt sind“ so Walter Jetz, Professor an der Universität Yale und Leiter des Projekts. Er und Kollegen der University of Colorado und der Calgary Zoological Society stellen die neue Online-Weltkarte der Tier- und Pflanzenarten derzeit in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Trends in Ecology and Evolution“ vor.Online-Kartenwerk zu Tier- und PflanzenartenMit der „Map of Life“ können Nutzer auf einen beliebigen Punkt der Weltkarte klicken und sich  eine Liste der Arten anzeigen lassen, die dort vorkommen. Die Plattform kann aber noch viel mehr: Wenn man den Artnamen eingibt, wird die weltweite Verbreitung der Art angezeigt. Diese Information ist in unterschiedlicher Darstellung verfügbar – entweder als allgemeine Verbreitungskarte, oder als Anzeige einzelner Fundpunkte, an denen die Art nachgewiesen wurde. Die den Karten zugrunde liegenden Daten stammen aus Museen, lokalen und regionalen Artenlisten sowie Expertenkarten durch Wissenschaftler und Amateure. Zielgruppe der „Map of Life“ sind die wissenschaftliche Gemeinschaft und Institutionen aus den Bereichen Naturschutz und Verwaltung, aber auch die interessierte Öffentlichkeit.„Weiße Flecken“ des Wissens und Arealdynamik werden sichtbarDie Startversion umfasst 30.000 Arten, doch das ist nur der Anfang. „Langfristig wollen wir Informationen über die Verbreitung aller bekannten Tier- und Pflanzenarten bündeln und visualisieren. Das wird uns zeigen, wie viel oder wie wenig wir über ihr Vorkommen überhaupt schon wissen“, so Katrin Böhning-Gaese, Direktorin des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neben der Sichtbarmachung und Mobilisierung vorhandenen Wissens und Aufdeckung „weißer Flecken“ kann das Portal aber auch genutzt werden, um abzubilden, wie Tier- und Pflanzenarten auf globale Veränderungen reagieren. Das würde die Abschätzung der für die Gesellschaft resultierenden Folgen erheblich erleichtern. Darüber hinaus lassen sich anhand der „Map of Life“ Hotspots der biologischen Vielfalt und der Bedrohung von Arten besser identifizieren. Damit lassen sich zum Beispiel im Naturschutz und -management leichter Prioritäten setzen.Infrastruktur zur Mobilisierung schlummernden WissensÄhnlich wie bei Wikipedia handelt es sich bei der „Map of Life“ um eine Onlineplattform, die darauf ausgelegt ist, ständig erweitert zu werden. In den nächsten Entwicklungsschritten geht es daher darum, Mechanismen zu etablieren, mit denen akkreditierte Nutzer und Nutzerinnen fehlende und neue Informationen hinzufügen können. „Um mit der „Map of Life“ das Vorkommen von Arten weltweit möglichst genau abzubilden, müssen sich möglichst viele daran beteiligen. Die neue Infrastruktur bietet eine einzigartige Plattform zur internationalen Vernetzung, um das schon vorhandene Wissen über das Vorkommen von Arten bei Wissenschaftlern und Bürgern abzufragen und zu teilen. Auf diese Weise kann unser Wissen zur Verbreitung von biologischer Vielfalt ständig erweitert,  verbessert und vor allem gebündelt werden“, so Böhning-Gaese und fährt fort „Wir erhoffen uns einen Schneeball-Effekt, mit dem Institutionen, Wissenschaftler und Amateure motiviert werden, Datenlücken Schritt-für-Schritt zu schließen“.Internationales KollaborationsprojektMöglich wurde das Großprojekt durch die Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher und naturschutzfachlicher Institutionen, darunter BiK-F und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Als europäischer Partner der „Map of Life“ war das Frankfurter BiK-F an der Forschung und Entwicklung der Infrastruktur beteiligt. Darüber hinaus wird in Frankfurt insbesondere an der Integration deutscher und europäischer Datensätze gearbeitet. Weitere renommierte Partner sind die Encyclopedia of Life, die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, die Global Biodiversity Information Facility, die National Science Foundation und die NASA.
Quelle: Pressemitteilung des BiK-F vom 10. Mai 2012 </description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt am Main, den 10. Mai 2012. Wissenschaftler der Yale University haben erstmals die neue „Map of Life“ vorgestellt. Das weltweit einzigartige Großprojekt bündelt Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten und zeigt Weltkarten zu deren Vorkommen. Unter www.mappinglife.org kann sich jeder Internetnutzer anzeigen lassen, wo eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart zu finden ist. Die Startversion enthält bereits 30.000 verschiedene Arten, darunter alle Säugetiere sowie alle Vögel, Amphibien, Reptilien und nordamerikanischen Fische. „Die neue „Map of Life“ macht greifbar, wie Lebewesen auf unserem Planeten verteilt sind“ so Walter Jetz, Professor an der Universität Yale und Leiter des Projekts. Er und Kollegen der University of Colorado und der Calgary Zoological Society stellen die neue Online-Weltkarte der Tier- und Pflanzenarten derzeit in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Trends in Ecology and Evolution“ vor.Online-Kartenwerk zu Tier- und PflanzenartenMit der „Map of Life“ können Nutzer auf einen beliebigen Punkt der Weltkarte klicken und sich&nbsp; eine Liste der Arten anzeigen lassen, die dort vorkommen. Die Plattform kann aber noch viel mehr: Wenn man den Artnamen eingibt, wird die weltweite Verbreitung der Art angezeigt. Diese Information ist in unterschiedlicher Darstellung verfügbar – entweder als allgemeine Verbreitungskarte, oder als Anzeige einzelner Fundpunkte, an denen die Art nachgewiesen wurde. Die den Karten zugrunde liegenden Daten stammen aus Museen, lokalen und regionalen Artenlisten sowie Expertenkarten durch Wissenschaftler und Amateure. Zielgruppe der „Map of Life“ sind die wissenschaftliche Gemeinschaft und Institutionen aus den Bereichen Naturschutz und Verwaltung, aber auch die interessierte Öffentlichkeit.„Weiße Flecken“ des Wissens und Arealdynamik werden sichtbarDie Startversion umfasst 30.000 Arten, doch das ist nur der Anfang. „Langfristig wollen wir Informationen über die Verbreitung aller bekannten Tier- und Pflanzenarten bündeln und visualisieren. Das wird uns zeigen, wie viel oder wie wenig wir über ihr Vorkommen überhaupt schon wissen“, so Katrin Böhning-Gaese, Direktorin des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neben der Sichtbarmachung und Mobilisierung vorhandenen Wissens und Aufdeckung „weißer Flecken“ kann das Portal aber auch genutzt werden, um abzubilden, wie Tier- und Pflanzenarten auf globale Veränderungen reagieren. Das würde die Abschätzung der für die Gesellschaft resultierenden Folgen erheblich erleichtern. Darüber hinaus lassen sich anhand der „Map of Life“ Hotspots der biologischen Vielfalt und der Bedrohung von Arten besser identifizieren. Damit lassen sich zum Beispiel im Naturschutz und -management leichter Prioritäten setzen.Infrastruktur zur Mobilisierung schlummernden WissensÄhnlich wie bei Wikipedia handelt es sich bei der „Map of Life“ um eine Onlineplattform, die darauf ausgelegt ist, ständig erweitert zu werden. In den nächsten Entwicklungsschritten geht es daher darum, Mechanismen zu etablieren, mit denen akkreditierte Nutzer und Nutzerinnen fehlende und neue Informationen hinzufügen können. „Um mit der „Map of Life“ das Vorkommen von Arten weltweit möglichst genau abzubilden, müssen sich möglichst viele daran beteiligen. Die neue Infrastruktur bietet eine einzigartige Plattform zur internationalen Vernetzung, um das schon vorhandene Wissen über das Vorkommen von Arten bei Wissenschaftlern und Bürgern abzufragen und zu teilen. Auf diese Weise kann unser Wissen zur Verbreitung von biologischer Vielfalt ständig erweitert,&nbsp; verbessert und vor allem gebündelt werden“, so Böhning-Gaese und fährt fort „Wir erhoffen uns einen Schneeball-Effekt, mit dem Institutionen, Wissenschaftler und Amateure motiviert werden, Datenlücken Schritt-für-Schritt zu schließen“.Internationales KollaborationsprojektMöglich wurde das Großprojekt durch die Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher und naturschutzfachlicher Institutionen, darunter BiK-F und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Als europäischer Partner der „Map of Life“ war das Frankfurter BiK-F an der Forschung und Entwicklung der Infrastruktur beteiligt. Darüber hinaus wird in Frankfurt insbesondere an der Integration deutscher und europäischer Datensätze gearbeitet. Weitere renommierte Partner sind die Encyclopedia of Life, die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, die Global Biodiversity Information Facility, die National Science Foundation und die NASA.
Quelle: Pressemitteilung des BiK-F vom 10. Mai 2012 ]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 1 (zweispaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues DFG-Forschungszentrum zur Biodiversität</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=39d20334d5c2e5e7251e7a7612d6c9dc&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4153</link>
			<description>Der Hauptausschuss der DFG wählte auf seiner Sitzung am 27. April 2012 in Bonn die gemeinsame Bewerbung der drei Universitäten  für das nunmehr siebte DFG-Forschungszentrum aus. In ihm sollen noch von diesem Jahr an interdisziplinär und auf international sichtbarem Niveau verschiedenste Forschungsaktivitäten zur Biodiversität gebündelt werden. 
Übergeordnetes Ziel ist die Erforschung – und damit auch der Schutz – der natürlichen Lebensgrundlagen. Das neue Forschungszentrum wird zunächst vier Jahre lang gefördert und erhält in dieser Zeit rund 33 Millionen Euro. Zentraler Standort der Einrichtung mit Namen „German Centre of Integrative Biodiversity Research – iDiv“ wird Leipzig sein. 
„Das von den drei Universitäten geplante Zentrum verfügt über das Potenzial, innerhalb weniger Jahre zu einem international sichtbaren Standort der Biodiversitätsforschung zu werden“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner nach der Entscheidung. 
Das Zentrum stellt vier Leitfragen in den Mittelpunkt:Wie lässt sich Biodiversität erfassen? Wie entsteht und erhält sie sich? Welchen Einfluss hat sie auf das Funktionieren von Ökosystemen? Wie kann sie geschützt werden? 
Die Beantwortung dieser Fragen soll in fünf Forschungsfeldern zu Biodiversitätstheorie, Interaktionsökologie, Evolution und Adaption, Biodiversitätsschutz und Biodiversitätssynthese vorangetrieben werden. 
Ein Synthesezentrum will die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen der Biodiversitätsforschung und die kreative Weiterentwicklung des gesamten Gebietes fördern. Die am iDiv beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus der Biologie, Chemie und Physik, den Geo- und Wirtschaftswissenschaften und der Informatik. 
Die drei beteiligten Hochschulen verfügen über ein ausgeprägtes Profil und zahlreiche, auch international ausgerichtete Forschungsprojekte in den Biodiversitätswissenschaften. An dem neuen Zentrum ist auch eine Reihe außeruniversitärer Forschungseinrichtungen beteiligt, darunter mehrere Max-Planck-Institute, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig und Institute der Leibniz-Gemeinschaft. 
Die Zusammenarbeit der drei Universitäten mit den außeruniversitären Einrichtungen – die sich bis zur gemeinsamen, länderübergreifenden Finanzierung von neuen Professuren, Arbeitsgruppen und Infrastruktur erstreckt – wurde als vorbildlich gewertet. 
Insgesamt sollen an dem Forschungszentrum 13 neue Professuren und Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Große Bedeutung wird der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses beigemessen, die unter anderem in einer integrierten Graduiertenschule erfolgen soll. Einen Schwerpunkt will das Zentrum auch auf die Vermittlung seiner Forschungen in die Öffentlichkeit legen. 
Das neue Zentrum ist die siebte Einrichtung im Programm der Forschungszentren, das im Jahr 2000 von der DFG als besonders strategisches Förderinstrument initiiert wurde. Die ersten drei Zentren – „Der Ozean im Erdsystem“ in Bremen, „Funktionelle Nanostrukturen“ in Karlsruhe und „Experimentelle Biomedizin“ in Würzburg – wurden 2001 eingerichtet und zuletzt 2009 bis Mitte 2013 verlängert. Zwei weitere Zentren – „Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien“ in Berlin und „Molekularphysiologie des Gehirns“ in Göttingen – wurden 2002 eingerichtet und zuletzt 2010 bis 2014 verlängert. 2006 erfolgte der Start für das Forschungszentrum „Regenerative Therapien“ in Dresden, das sich aktuell in der zweiten Förderperiode bis Ende 2013 befindet. Forschungszentren können maximal bis zu zwölf Jahren gefördert werden. 
Mit ihrer gebündelten wissenschaftlichen Kompetenz und ihren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen wurden die Forschungszentren auch zum Modell für die Exzellenzcluster in der Exzellenzinitiative; vier der sechs Zentren werden auch als Exzellenzcluster gefördert. Anders als die Exzellenzcluster werden die Zentren von der DFG jedoch thematisch gezielt ausgeschrieben. Sie sollen international sichtbare Forschungseinrichtungen schaffen, die Profile der jeweiligen Hochschulen schärfen und exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs begründen.

Quelle: Presseinformation Nr. 17 der DFG vom 27. April 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Hauptausschuss der DFG wählte auf seiner Sitzung am 27. April 2012 in Bonn die gemeinsame Bewerbung der drei Universitäten&nbsp; für das nunmehr siebte DFG-Forschungszentrum aus. In ihm sollen noch von diesem Jahr an interdisziplinär und auf international sichtbarem Niveau verschiedenste Forschungsaktivitäten zur Biodiversität gebündelt werden. 
Übergeordnetes Ziel ist die Erforschung – und damit auch der Schutz – der natürlichen Lebensgrundlagen. Das neue Forschungszentrum wird zunächst vier Jahre lang gefördert und erhält in dieser Zeit rund 33 Millionen Euro. Zentraler Standort der Einrichtung mit Namen „German Centre of Integrative Biodiversity Research – iDiv“ wird Leipzig sein. 
„Das von den drei Universitäten geplante Zentrum verfügt über das Potenzial, innerhalb weniger Jahre zu einem international sichtbaren Standort der Biodiversitätsforschung zu werden“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner nach der Entscheidung. 
Das Zentrum stellt vier Leitfragen in den Mittelpunkt:Wie lässt sich Biodiversität erfassen? Wie entsteht und erhält sie sich? Welchen Einfluss hat sie auf das Funktionieren von Ökosystemen? Wie kann sie geschützt werden? 
Die Beantwortung dieser Fragen soll in fünf Forschungsfeldern zu Biodiversitätstheorie, Interaktionsökologie, Evolution und Adaption, Biodiversitätsschutz und Biodiversitätssynthese vorangetrieben werden. 
Ein Synthesezentrum will die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen der Biodiversitätsforschung und die kreative Weiterentwicklung des gesamten Gebietes fördern. Die am iDiv beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus der Biologie, Chemie und Physik, den Geo- und Wirtschaftswissenschaften und der Informatik. 
Die drei beteiligten Hochschulen verfügen über ein ausgeprägtes Profil und zahlreiche, auch international ausgerichtete Forschungsprojekte in den Biodiversitätswissenschaften. An dem neuen Zentrum ist auch eine Reihe außeruniversitärer Forschungseinrichtungen beteiligt, darunter mehrere Max-Planck-Institute, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig und Institute der Leibniz-Gemeinschaft. 
Die Zusammenarbeit der drei Universitäten mit den außeruniversitären Einrichtungen – die sich bis zur gemeinsamen, länderübergreifenden Finanzierung von neuen Professuren, Arbeitsgruppen und Infrastruktur erstreckt – wurde als vorbildlich gewertet. 
Insgesamt sollen an dem Forschungszentrum 13 neue Professuren und Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Große Bedeutung wird der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses beigemessen, die unter anderem in einer integrierten Graduiertenschule erfolgen soll. Einen Schwerpunkt will das Zentrum auch auf die Vermittlung seiner Forschungen in die Öffentlichkeit legen. 
Das neue Zentrum ist die siebte Einrichtung im Programm der Forschungszentren, das im Jahr 2000 von der DFG als besonders strategisches Förderinstrument initiiert wurde. Die ersten drei Zentren – „Der Ozean im Erdsystem“ in Bremen, „Funktionelle Nanostrukturen“ in Karlsruhe und „Experimentelle Biomedizin“ in Würzburg – wurden 2001 eingerichtet und zuletzt 2009 bis Mitte 2013 verlängert. Zwei weitere Zentren – „Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien“ in Berlin und „Molekularphysiologie des Gehirns“ in Göttingen – wurden 2002 eingerichtet und zuletzt 2010 bis 2014 verlängert. 2006 erfolgte der Start für das Forschungszentrum „Regenerative Therapien“ in Dresden, das sich aktuell in der zweiten Förderperiode bis Ende 2013 befindet. Forschungszentren können maximal bis zu zwölf Jahren gefördert werden. 
Mit ihrer gebündelten wissenschaftlichen Kompetenz und ihren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen wurden die Forschungszentren auch zum Modell für die Exzellenzcluster in der Exzellenzinitiative; vier der sechs Zentren werden auch als Exzellenzcluster gefördert. Anders als die Exzellenzcluster werden die Zentren von der DFG jedoch thematisch gezielt ausgeschrieben. Sie sollen international sichtbare Forschungseinrichtungen schaffen, die Profile der jeweiligen Hochschulen schärfen und exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs begründen.

Quelle: Presseinformation Nr. 17 der DFG vom 27. April 2012]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 1 (zweispaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissenschaftsjahr 2012 – Biodiversität ist das Thema im Mai und Juni</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=b0ab6b8208b8fbb3415e05b812b0e4ca&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4150</link>
			<description>Im Mai und Juni widmet sich das Wissenschaftsjahr 2012 –Zukunftsprojekt Erde der Frage, welche Schwerpunkte die Forschung fürnachhaltige Entwicklungen im Bereich der Biodiversität setzt. WelcheAnsätze gibt es, die biologische Vielfalt zu erhalten? Wie steht esum die Artenvielfalt in deutschen Städten? Welchen Einfluss hat dieLandnutzung auf die Biodiversität? Und warum sind Schmetterlinge für dieForschung so wertvoll? 
Link zur Website des Zukunftsprojekts Erde: http://www.zukunftsprojekt-erde.de/zukunftsprojekt-erde/biodiversitaet.html

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.
Quellen: Website des Zukunftsprojekts Erde und Presseinformation zum Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Mai und Juni widmet sich das Wissenschaftsjahr 2012 –Zukunftsprojekt Erde der Frage, welche Schwerpunkte die Forschung fürnachhaltige Entwicklungen im Bereich der Biodiversität setzt. WelcheAnsätze gibt es, die biologische Vielfalt zu erhalten? Wie steht esum die Artenvielfalt in deutschen Städten? Welchen Einfluss hat dieLandnutzung auf die Biodiversität? Und warum sind Schmetterlinge für dieForschung so wertvoll?&nbsp;
Link zur Website des Zukunftsprojekts Erde: http://www.zukunftsprojekt-erde.de/zukunftsprojekt-erde/biodiversitaet.html

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.
Quellen: Website des Zukunftsprojekts Erde und Presseinformation zum Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 4 (Marginale)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN-Sekretariat zur Biodiversität kommt nach Bonn</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=a15c1836109a7ab38ff34308876ce21e&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4144</link>
			<description>Röttgen: Großer Erfolg für deutsches Engagement zum Schutz derBiologischen VielfaltDas UN-Sekretariat des internationalen Wissenschaftlerrats für Biodiversität (IPBES) wird in Bonn angesiedelt.  Dies beschloss die UN-Staatengemeinsschaft am 20. April 2012 in Panama. Bonn setzte sich im vierten Wahlgang gegen Korea durch. Das Bundesumweltministerium wertet die Entscheidungauch als Anerkennung für das Engagement Deutschlands zum Erhalt der Biologischen Vielfalt.Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Die Entscheidung für den Sitzdes IPBES-Sekretariats in Bonn ist ein Riesenerfolg. Wir haben uns ineinem starken Bewerberfeld durchgesetzt. Damit hat dieStaatengemeinschaft unser langjähriges Engagement für den weltweitenSchutz der biologischen Vielfalt gewürdigt. Die Entscheidung bedeuteteine weitere Stärkung des UN-Standorts Bonn. Der Bundesregierung ist esein weiteres Mal in Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen, eine wichtigeEinrichtung in Bonn anzusiedeln. IPBES wird ähnlich dem Weltklimarat(IPCC) unabhängige Informationen über den weltweiten Zustand und dieEntwicklung der biologischen Vielfalt liefern. Damit wird Bonn einwichtiges Zentrum der internationalen Biodiversitätspolitik.“Das deutsche Angebot überzeugte auch dadurch, dass Bonn bereits Sitzvon 18 UN Organisationen mit rund Tausend Beschäftigten im BereichUmwelt-, Klima- und Naturschutz ist, die überwiegend auf dem UN Campusim ehemaligen Parlamentsviertel am Rhein untergebracht sind. Vonbesonderer Bedeutung für die künftige Arbeit von IPBES sind dieSekretariate der Klimarahmenkonvention (UNFCCC), der Wüstenkonvention(UNCCD) und der Bonner Konvention über die wanderndenTierarten(UNEP/CMS). Bonn ist „der“ Standort für die Synthese vonUmweltschutz und Entwicklung.Hauptaufgabe von IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform onBiodiversity and Ecosystem Services) ist es, politischenEntscheidungsträgern zuverlässig unabhängige und glaubwürdigeInformationen über den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität alsEntscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen.Es soll weltweit wissenschaftliche Daten sammeln, analysieren undHandlungsoptionen anbieten, um Regierungen in ihrer Arbeit zum Schutzder Biologischen Vielfalt zu unterstützen. Schwellen- undEntwicklungsländern wird geholfen, eigene Kapazitäten aufzubauen,beispielsweise durch die Förderung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlern, denAufbau wissenschaftlicher Kooperationen und den vereinfachten Zugang zuFachliteratur und Datenbanken.Auf Einladung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEPverhandelten in Panama etwa 300 Delegierte aus über 100 Staaten vom 16.bis 21. April über mögliche Funktionen, Aufgaben, Rechtsstatus,Verwaltungsstruktur und Finanzierung des neuen Gremiums.Im internationalen Biodiversitätsschutz ist Deutschland seit jeher einverlässlicher Partner und hat sein Engagement in den letzten Jahrenverstärkt: Während der deutschen Präsidentschaft über die Konvention zurErhaltung der Biodiversität (CBD) von 2008 bis 2010 hatte dieBundesregierung den Verhandlungsprozess zur Einrichtung von IPBESpolitisch vorangetrieben und auch finanziell zu seiner Realisierungbeigetragen. Von 2009 bis 2012 stellt die Bundesregierung zusätzlich 500Millionen Euro und ab 2013 dann jährlich 500 Millionen Euro für denSchutz und die nachhaltige Nutzung von Wäldern und anderen bedeutendenÖkosystemen bereit.Weitere Informationen finden Sie unter www.ipbes.net 
(Quelle: Pressemitteilung des BMU vom 20. April 2012)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Röttgen: Großer Erfolg für deutsches Engagement zum Schutz derBiologischen VielfaltDas UN-Sekretariat des internationalen Wissenschaftlerrats für Biodiversität (IPBES) wird in Bonn angesiedelt.&nbsp; Dies beschloss die UN-Staatengemeinsschaft am 20. April 2012 in Panama. Bonn setzte sich im vierten Wahlgang gegen Korea durch. Das Bundesumweltministerium wertet die Entscheidungauch als Anerkennung für das Engagement Deutschlands zum Erhalt der Biologischen Vielfalt.Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Die Entscheidung für den Sitzdes IPBES-Sekretariats in Bonn ist ein Riesenerfolg. Wir haben uns ineinem starken Bewerberfeld durchgesetzt. Damit hat dieStaatengemeinschaft unser langjähriges Engagement für den weltweitenSchutz der biologischen Vielfalt gewürdigt. Die Entscheidung bedeuteteine weitere Stärkung des UN-Standorts Bonn. Der Bundesregierung ist esein weiteres Mal in Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen, eine wichtigeEinrichtung in Bonn anzusiedeln. IPBES wird ähnlich dem Weltklimarat(IPCC) unabhängige Informationen über den weltweiten Zustand und dieEntwicklung der biologischen Vielfalt liefern. Damit wird Bonn einwichtiges Zentrum der internationalen Biodiversitätspolitik.“Das deutsche Angebot überzeugte auch dadurch, dass Bonn bereits Sitzvon 18 UN Organisationen mit rund Tausend Beschäftigten im BereichUmwelt-, Klima- und Naturschutz ist, die überwiegend auf dem UN Campusim ehemaligen Parlamentsviertel am Rhein untergebracht sind. Vonbesonderer Bedeutung für die künftige Arbeit von IPBES sind dieSekretariate der Klimarahmenkonvention (UNFCCC), der Wüstenkonvention(UNCCD) und der Bonner Konvention über die wanderndenTierarten(UNEP/CMS). Bonn ist „der“ Standort für die Synthese vonUmweltschutz und Entwicklung.Hauptaufgabe von IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform onBiodiversity and Ecosystem Services) ist es, politischenEntscheidungsträgern zuverlässig unabhängige und glaubwürdigeInformationen über den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität alsEntscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen.Es soll weltweit wissenschaftliche Daten sammeln, analysieren undHandlungsoptionen anbieten, um Regierungen in ihrer Arbeit zum Schutzder Biologischen Vielfalt zu unterstützen. Schwellen- undEntwicklungsländern wird geholfen, eigene Kapazitäten aufzubauen,beispielsweise durch die Förderung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlern, denAufbau wissenschaftlicher Kooperationen und den vereinfachten Zugang zuFachliteratur und Datenbanken.Auf Einladung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEPverhandelten in Panama etwa 300 Delegierte aus über 100 Staaten vom 16.bis 21. April über mögliche Funktionen, Aufgaben, Rechtsstatus,Verwaltungsstruktur und Finanzierung des neuen Gremiums.Im internationalen Biodiversitätsschutz ist Deutschland seit jeher einverlässlicher Partner und hat sein Engagement in den letzten Jahrenverstärkt: Während der deutschen Präsidentschaft über die Konvention zurErhaltung der Biodiversität (CBD) von 2008 bis 2010 hatte dieBundesregierung den Verhandlungsprozess zur Einrichtung von IPBESpolitisch vorangetrieben und auch finanziell zu seiner Realisierungbeigetragen. Von 2009 bis 2012 stellt die Bundesregierung zusätzlich 500Millionen Euro und ab 2013 dann jährlich 500 Millionen Euro für denSchutz und die nachhaltige Nutzung von Wäldern und anderen bedeutendenÖkosystemen bereit.Weitere Informationen finden Sie unter www.ipbes.net 
(Quelle: Pressemitteilung des BMU vom 20. April 2012)]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 2 (einspaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Senat beschließt Strategie zur biologischen Vielfalt</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=080195429cd14a4439d34a0e318223fb&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4128</link>
			<description>Auf dem Turm des Berliner Rathauses ist ein Nistplatz für Wanderfalken, die Spandauer Zitadelle ist eines der bedeutendsten Überwinterungsquartiere für Fledermäuse im Berliner Raum, rund 14 % der Berliner Stadtgebietsfläche sind öffentliche Grünflächen. Das sind nur wenige Beispiele für die Vielfalt der Natur in unserer Stadt. Um diese zu schützen, zu entwickeln und erlebbar zu machen, hat der Senat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen. Sie ist für einen Zeithorizont bis 2020 ausgelegt.Senator Müller: „Biologische Vielfalt ist Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung. Deshalb wollen wir den Reichtum urbaner Natur zum Wohle der in der Stadt lebenden Menschen und zusammen mit ihnen entwickeln. Dabei geht es um die Landschaften am Stadtrand ebenso wie um die Natur vor der Haustür.“Ziel ist es, möglichst viele Akteure der Stadtgesellschaft - Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen - für die Umsetzung der Strategie zur Biologischen Vielfalt zu begeistern. Ein sensibler Umgang mit der Natur muss zum Handlungsgrundsatz werden. Ebenso muss das Bewusstsein der Bevölkerung für biologische Vielfalt im Stadtraum gestärkt werden.An der Erarbeitung der Strategie waren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Wissenschaft, Wirtschaft und der Berliner Zivilgesellschaft beteiligt. Als Ergebnis sind 38 Einzelziele zusammengefasst, die folgenden vier Themenfeldern zugeordnet sind:• Arten und Lebensräume (u.a. Artenvielfalt, Gewässer, Gärten, Wald)• Genetische Vielfalt (z. B. Schutz innerartlicher Vielfalt)• Urbane Vielfalt (Kleingärten, Grünflächen, private Freiflächen, Straßengrün, Offenlandschaften u.a.)• Gesellschaft (beispielsweise öffentliches Bauwesen, Umweltbildung in Schulen und Kitas)Sie betreffen u. a. die Gestaltung des Lebensraumes (Wohnen – Arbeiten – Freizeit), die Nutzung als Erholungsraum, Informations- und Bildungsaufgaben, die Einbindung in das Wirtschaftsgeschehen sowie in die Forschung und Lehre.Grundlage der Berliner Strategie sind das weltweite „Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD – Convention on Biological Diversity – von 191 Staaten ratifiziert) und die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS).
Mit dem Beschluss können nun zeitnah wirkungsvolle Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.Quelle: Pressemitteilung des Berliner Senats vom 13. März 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf dem Turm des Berliner Rathauses ist ein Nistplatz für Wanderfalken, die Spandauer Zitadelle ist eines der bedeutendsten Überwinterungsquartiere für Fledermäuse im Berliner Raum, rund 14 % der Berliner Stadtgebietsfläche sind öffentliche Grünflächen. Das sind nur wenige Beispiele für die Vielfalt der Natur in unserer Stadt. Um diese zu schützen, zu entwickeln und erlebbar zu machen, hat der Senat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen. Sie ist für einen Zeithorizont bis 2020 ausgelegt.Senator Müller: „Biologische Vielfalt ist Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung. Deshalb wollen wir den Reichtum urbaner Natur zum Wohle der in der Stadt lebenden Menschen und zusammen mit ihnen entwickeln. Dabei geht es um die Landschaften am Stadtrand ebenso wie um die Natur vor der Haustür.“Ziel ist es, möglichst viele Akteure der Stadtgesellschaft - Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen - für die Umsetzung der Strategie zur Biologischen Vielfalt zu begeistern. Ein sensibler Umgang mit der Natur muss zum Handlungsgrundsatz werden. Ebenso muss das Bewusstsein der Bevölkerung für biologische Vielfalt im Stadtraum gestärkt werden.An der Erarbeitung der Strategie waren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Wissenschaft, Wirtschaft und der Berliner Zivilgesellschaft beteiligt. Als Ergebnis sind 38 Einzelziele zusammengefasst, die folgenden vier Themenfeldern zugeordnet sind:• Arten und Lebensräume (u.a. Artenvielfalt, Gewässer, Gärten, Wald)• Genetische Vielfalt (z. B. Schutz innerartlicher Vielfalt)• Urbane Vielfalt (Kleingärten, Grünflächen, private Freiflächen, Straßengrün, Offenlandschaften u.a.)• Gesellschaft (beispielsweise öffentliches Bauwesen, Umweltbildung in Schulen und Kitas)Sie betreffen u. a. die Gestaltung des Lebensraumes (Wohnen – Arbeiten – Freizeit), die Nutzung als Erholungsraum, Informations- und Bildungsaufgaben, die Einbindung in das Wirtschaftsgeschehen sowie in die Forschung und Lehre.Grundlage der Berliner Strategie sind das weltweite „Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD – Convention on Biological Diversity – von 191 Staaten ratifiziert) und die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS).
Mit dem Beschluss können nun zeitnah wirkungsvolle Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.Quelle: Pressemitteilung des Berliner Senats vom 13. März 2012]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 4 (Marginale)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hotspots der biologischen Vielfalt erhalten Förderung</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=f7dfeda2f3195b5066a63b5fd56ed8d0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4122</link>
			<description>Bundesförderung Biologische Vielfalt komplett – Hotspot-Regionen mit besonderer Vielfalt erhalten Förderung
Bonn, 5. März 2012: Mit dem Startschuss für die Förderung der Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland werden jetzt alle Förderbereiche des Bundesprogramms Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums bedient. Das mit jährlich 15 Millionen Euro ausgestattete Bundesprogramm unterstützt Projekte zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die Förderbereiche zum Artenschutz und zu den Ökosystemdienstleistungen der Natur für Mensch und Wirtschaft laufen bereits sehr erfolgreich. Im Dezember 2011 begann zudem – gemeinsam mit dem Bundesforschungsministerium – die Förderung von kombinierten Forschungs- und Umsetzungsprojekten.Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Mit den Hotspots fördern wir herausragende Naturschätze in Deutschland. Diese Gebiete gehören für die Natur – neben den Nationalparks und Biosphärenreservaten – zu den wertvollsten Regionen Deutschlands. Wir wollen dort auch die Identifikation der Menschen mit den Naturschätzen ihrer Region und die Kooperation unterschiedlicher Akteure stärken, damit sie sich gemeinsam für die biologische Vielfalt engagieren. Gemeinsam, das heißt, alle in Natur und Landschaft wirkenden Akteure wie z.B. ehrenamtlicher und amtlicher Naturschutz, die Land- und Forstwirtschaft, die Gemeinden, Sportverbände, Anglervereine, Bildungseinrichtungen und viele andere.“Ein Jahr haben das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Unterstützung von Wissenschaftler/innen Daten analysiert und die Regionen Deutschlands identifiziert,  in denen es einen besonderen Reichtum an charakteristischen Tier- und Pflanzenarten und wertvollen Lebensräumen gibt. Im Ergebnis wurden 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland identifiziert. Die Hotspots nehmen zusammen etwa elf Prozent der Fläche Deutschlands ein und finden sich von der Nord- und Ostseeküste bis zu den Alpen in nahezu allen Teilen des Landes.„Mit diesen besonderen und typischen Landschaften und Landschaftsausschnitten wird eine zentrale Säule des neuen Bundesprogramms mit Leben gefüllt. Der bundesweit einmalige großräumige Ansatz dieses Förderschwerpunktes schließt eine Lücke zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft in Deutschland“, sagte die Präsidentin des BfN, Beate Jessel.Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie unter diesem Link: www.bfn.de/verfahren.htmlDie Richtlinien des BMU zur Förderung von Maßnahmen im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom 26. Januar 2011 wurden im Bundesanzeiger, Ausgabe Nr. 25 vom 15. Februar 2011 veröffentlicht und stehen im Internet unter www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html neben weiteren Informationen zum Bundesprogramm zur Verfügung. 
Quelle: gemeinsame Pressemitteilung von BMU und BfN vom 5. März 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bundesförderung Biologische Vielfalt komplett – Hotspot-Regionen mit besonderer Vielfalt erhalten Förderung
Bonn, 5. März 2012: Mit dem Startschuss für die Förderung der Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland werden jetzt alle Förderbereiche des Bundesprogramms Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums bedient. Das mit jährlich 15 Millionen Euro ausgestattete Bundesprogramm unterstützt Projekte zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die Förderbereiche zum Artenschutz und zu den Ökosystemdienstleistungen der Natur für Mensch und Wirtschaft laufen bereits sehr erfolgreich. Im Dezember 2011 begann zudem – gemeinsam mit dem Bundesforschungsministerium – die Förderung von kombinierten Forschungs- und Umsetzungsprojekten.Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Mit den Hotspots fördern wir herausragende Naturschätze in Deutschland. Diese Gebiete gehören für die Natur – neben den Nationalparks und Biosphärenreservaten – zu den wertvollsten Regionen Deutschlands. Wir wollen dort auch die Identifikation der Menschen mit den Naturschätzen ihrer Region und die Kooperation unterschiedlicher Akteure stärken, damit sie sich gemeinsam für die biologische Vielfalt engagieren. Gemeinsam, das heißt, alle in Natur und Landschaft wirkenden Akteure wie z.B. ehrenamtlicher und amtlicher Naturschutz, die Land- und Forstwirtschaft, die Gemeinden, Sportverbände, Anglervereine, Bildungseinrichtungen und viele andere.“Ein Jahr haben das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Unterstützung von Wissenschaftler/innen Daten analysiert und die Regionen Deutschlands identifiziert,&nbsp; in denen es einen besonderen Reichtum an charakteristischen Tier- und Pflanzenarten und wertvollen Lebensräumen gibt. Im Ergebnis wurden 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland identifiziert. Die Hotspots nehmen zusammen etwa elf Prozent der Fläche Deutschlands ein und finden sich von der Nord- und Ostseeküste bis zu den Alpen in nahezu allen Teilen des Landes.„Mit diesen besonderen und typischen Landschaften und Landschaftsausschnitten wird eine zentrale Säule des neuen Bundesprogramms mit Leben gefüllt. Der bundesweit einmalige großräumige Ansatz dieses Förderschwerpunktes schließt eine Lücke zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft in Deutschland“, sagte die Präsidentin des BfN, Beate Jessel.Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie unter diesem Link: www.bfn.de/verfahren.htmlDie Richtlinien des BMU zur Förderung von Maßnahmen im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom 26. Januar 2011 wurden im Bundesanzeiger, Ausgabe Nr. 25 vom 15. Februar 2011 veröffentlicht und stehen im Internet unter www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html neben weiteren Informationen zum Bundesprogramm zur Verfügung. 
Quelle: gemeinsame Pressemitteilung von BMU und BfN vom 5. März 2012]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 2 (einspaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bündnis &quot;Kommunen für biologische Vielfalt&quot; gegründet</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=38dbb13709e009f28a6f569ac0fa81b9&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4092</link>
			<description>Städte und Gemeinden gründen Verein für biologische Vielfalt
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Naturschutz: 
Frankfurt a.M./Bonn, 1. Februar 2012: Heute wird in Frankfurt/Main der Verein „ Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. 57 Städte, Gemeinden und Landkreise schließen sich in einem Bündnis zur vorbildhaften Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zusammen. Mit dem Verein vernetzen sich die Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland. Sie wollen Erfahrungen und Strategien austauschen und gemeinsame Projekte zur Umsetzung der nationalen Strategie initiieren. Mit einem abgestimmten Auftreten der Mitglieder will der Verein dem kommunalen Naturschutz ein stärkeres Gewicht geben und gemeinsame Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen. 
Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist sehr erfreut über das Engagement der Kommunen: „Die Vereinsgründung wird von der Bundesregierung außerordentlich begrüßt. Den Städten und Gemeinden kommt bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt eine besondere Rolle zu. Sie sind es, die konkrete Entscheidungen über den Umgang mit der biologischen Vielfalt vor Ort treffen und nah bei den Bürgern sind.“ 
Für die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professorin Beate Jessel, bedeutet die Gründung des kommunalen Bündnisses für biologische Vielfalt einen Meilenstein bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Das BfN initiierte im Jahr 2010 das Dialogforum für die Kommunen, in dessen Ergebnis im Jahr 2010 die Deklaration „Kommunen für biologische Vielfalt“ verabschiedet wurde. „Mit der Gründung des Vereins „Kommunen für biologische Vielfalt“ nehmen die Kommunen ihre Verantwortung für die biologische Vielfalt an und geben den Bemühungen zu ihrem Erhalt eine langfristige Perspektive. Der Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt sichert aber auch die Lebensräume, die wichtige Beiträge zum stadtklimatischen Ausgleich, zur Sicherung der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe im Siedlungsbereich leisten und damit einen wichtigen Garanten für die Lebensqualität der Menschen an ihrem Wohn- und Arbeitsort darstellen“, sagte Beate Jessel. Die Kommunen seien als Handlungsebene auch deshalb so bedeutend, weil sich die Bürgerschaft hier selbst mit Aktionen und Aktivitäten einbringen könnte, so Jessel. 
Die Kommunen werden in der Startphase des Vereins durch den Bund unterstützt. „Wir werden für die Arbeit des Vereins bis zum Jahr 2014 Mittel des Bundes zur Verfügung stellen. Ich bin überzeugt, dass der Verein mit seinen Service-Leistungen für die Kommunen so attraktiv ist, dass er auch langfristig großen Zulauf erhalten wird“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Heinen-Esser. 
Bis 2014 sind neben dem heutigen Fachkongress als Auftaktveranstaltung u. a. konkrete Unterstützungsleistungen für das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ vorgesehen, z. B. jährliche Workshops zu den Themenfeldern der Deklaration, die Betreuung und Pflege der Internetseite www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de, regelmäßige Newsletter für die Kommunen oder die Sammlung und Darstellung von sehr guten praktischen Beispielen für die Kommunen. 
Zum Hintergrund: 
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossen. Insgesamt sind darin 330 Ziele und 430 Maßnahmen zur Umsetzung des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt für Deutschland festgelegt. Ziele der nationalen Strategie für unsere Städte und Gemeinden sind zum Beispiel, dass bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns deutlich erhöht werden soll. Öffentlich zugängliches Grün mit vielfältigen Qualitäten und Funktionen soll fußläufig zur Verfügung stehen. Dabei sollen auch Lebensräume stadttypischer Arten, das sind z.B. die Fledermäuse, erhalten und erweitert werden. 
Mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt ergeben sich zahlreiche Vorteile und Synergien zur nachhaltigen Entwicklung von Kommunen: So kommt Grün- und Freiräumen in Zeiten des Klimawandels eine zunehmende Bedeutung zu, da sie einen wichtigen Beitrag leisten können, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Umwelt und Natur in den Kommunen, insbesondere ihre Ausprägung, räumliche Lage und Qualität spielen auch für das Ziel der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle. Die Flächen mit hohen Umweltqualitäten wie urbane Wälder, Schutzgebiete im Siedlungsraum etc. prägen die Landschaft in den Kommunen ebenso wie die Bebauung und spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes und die Lebensqualität insgesamt. Gleichzeitig bietet die Natur vor Ort vielen Menschen, insbesondere Kindern die einfachste und oft erste Möglichkeit Naturerfahrungen zu machen. 
weitere Informationen
Pressemeldung DUH</description>
			<content:encoded><![CDATA[Städte und Gemeinden gründen Verein für biologische Vielfalt
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Naturschutz:&nbsp;
Frankfurt a.M./Bonn, 1. Februar 2012:&nbsp;Heute wird in Frankfurt/Main der Verein „ Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. 57 Städte, Gemeinden und Landkreise schließen sich in einem Bündnis zur vorbildhaften Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zusammen. Mit dem Verein vernetzen sich die Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland. Sie wollen Erfahrungen und Strategien austauschen und gemeinsame Projekte zur Umsetzung der nationalen Strategie initiieren. Mit einem abgestimmten Auftreten der Mitglieder will der Verein dem kommunalen Naturschutz ein stärkeres Gewicht geben und gemeinsame Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen.&nbsp;
Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist sehr erfreut über das Engagement der Kommunen: „Die Vereinsgründung wird von der Bundesregierung außerordentlich begrüßt. Den Städten und Gemeinden kommt bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt eine besondere Rolle zu. Sie sind es, die konkrete Entscheidungen über den Umgang mit der biologischen Vielfalt vor Ort treffen und nah bei den Bürgern sind.“&nbsp;
Für die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professorin Beate Jessel, bedeutet die Gründung des kommunalen Bündnisses für biologische Vielfalt einen Meilenstein bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Das BfN initiierte im Jahr 2010 das Dialogforum für die Kommunen, in dessen Ergebnis im Jahr 2010 die Deklaration „Kommunen für biologische Vielfalt“ verabschiedet wurde. „Mit der Gründung des Vereins „Kommunen für biologische Vielfalt“ nehmen die Kommunen ihre Verantwortung für die biologische Vielfalt an und geben den Bemühungen zu ihrem Erhalt eine langfristige Perspektive. Der Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt sichert aber auch die Lebensräume, die wichtige Beiträge zum stadtklimatischen Ausgleich, zur Sicherung der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe im Siedlungsbereich leisten und damit einen wichtigen Garanten für die Lebensqualität der Menschen an ihrem Wohn- und Arbeitsort darstellen“, sagte Beate Jessel. Die Kommunen seien als Handlungsebene auch deshalb so bedeutend, weil sich die Bürgerschaft hier selbst mit Aktionen und Aktivitäten einbringen könnte, so Jessel.&nbsp;
Die Kommunen werden in der Startphase des Vereins durch den Bund unterstützt. „Wir werden für die Arbeit des Vereins bis zum Jahr 2014 Mittel des Bundes zur Verfügung stellen. Ich bin überzeugt, dass der Verein mit seinen Service-Leistungen für die Kommunen so attraktiv ist, dass er auch langfristig großen Zulauf erhalten wird“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Heinen-Esser.&nbsp;
Bis 2014 sind neben dem heutigen Fachkongress als Auftaktveranstaltung u. a. konkrete Unterstützungsleistungen für das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ vorgesehen, z. B. jährliche Workshops zu den Themenfeldern der Deklaration, die Betreuung und Pflege der Internetseite www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de, regelmäßige Newsletter für die Kommunen oder die Sammlung und Darstellung von sehr guten praktischen Beispielen für die Kommunen.&nbsp;
Zum Hintergrund:&nbsp;
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossen. Insgesamt sind darin 330 Ziele und 430 Maßnahmen zur Umsetzung des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt für Deutschland festgelegt. Ziele der nationalen Strategie für unsere Städte und Gemeinden sind zum Beispiel, dass bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns deutlich erhöht werden soll. Öffentlich zugängliches Grün mit vielfältigen Qualitäten und Funktionen soll fußläufig zur Verfügung stehen. Dabei sollen auch Lebensräume stadttypischer Arten, das sind z.B. die Fledermäuse, erhalten und erweitert werden.&nbsp;
Mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt ergeben sich zahlreiche Vorteile und Synergien zur nachhaltigen Entwicklung von Kommunen: So kommt Grün- und Freiräumen in Zeiten des Klimawandels eine zunehmende Bedeutung zu, da sie einen wichtigen Beitrag leisten können, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Umwelt und Natur in den Kommunen, insbesondere ihre Ausprägung, räumliche Lage und Qualität spielen auch für das Ziel der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle. Die Flächen mit hohen Umweltqualitäten wie urbane Wälder, Schutzgebiete im Siedlungsraum etc. prägen die Landschaft in den Kommunen ebenso wie die Bebauung und spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes und die Lebensqualität insgesamt. Gleichzeitig bietet die Natur vor Ort vielen Menschen, insbesondere Kindern die einfachste und oft erste Möglichkeit Naturerfahrungen zu machen.&nbsp;
weitere Informationen
Pressemeldung DUH]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 2 (einspaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BMBF und BMU fördern Forschung zur NBS-Umsetzung</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=c4aa03beaa5b770e33f8968ff3687a45&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4055</link>
			<description>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) haben im Bundesanzeiger, Ausgabe Nr. 185 vom 8. Dezember 2011 eine gemeinsame Bekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt veröffentlicht. 
Detaillierte Informationen über das gemeinsame Förderprogramm von BMBF und BMU finden Sie unter diesem Link: www.bmbf.de/foerderungen/17645.php
Zu dieser Bekanntmachung hat es am 30. Januar 2012 eine Informationsveranstaltung in Bonn gegeben.
Pressemitteilung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) haben im Bundesanzeiger, Ausgabe Nr. 185 vom 8. Dezember 2011 eine gemeinsame Bekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt veröffentlicht.&nbsp;
Detaillierte Informationen über das gemeinsame Förderprogramm von BMBF und BMU finden Sie unter diesem Link:&nbsp;www.bmbf.de/foerderungen/17645.php
Zu dieser Bekanntmachung hat es am 30. Januar 2012 eine&nbsp;Informationsveranstaltung&nbsp;in Bonn gegeben.
Pressemitteilung]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 2 (einspaltig)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Biologische Vielfalt – neue Förderrichtlinie</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=61c432a061de2c54ef71c0e2e91b8602&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4064</link>
			<description>BMELV veröffentlicht neue Richtlinie für Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Agrobiodiversität</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat eine neue Förderrichtlinie zur Agrobiodiversität veröffentlicht. 
Gefördert werden Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhaltung und innovativen, nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in der Land-, Forst, Fischerei- und Ernährungswirtschaft (Agrobiodiversität).&nbsp;
Durch die geförderten Projekte sollen &quot;Defizite und Probleme bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversita&#776;t und insbesondere der genetischen Ressourcen in Deutschland abgebaut und innovative Konzepte mit u&#776;berregionalem Vorbildcharakter auch auf regionaler Ebene entwickelt und umgesetzt werden. 
Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen Entscheidungshilfen dafu&#776;r liefern, wie die agrar-, umwelt- und verbraucherpolitischen Rahmenbedingungen und die Fo&#776;rdermaßnahmen auf EU- und nationaler Ebene, die Agrobiodiversita&#776;tsstrategie sowie die nationalen Fachprogramme zu genetischen Ressourcen fu&#776;r Land-, Forst-, Fischerei- und Erna&#776;hrungswirtschaft zielgerichtet weiterentwickelt werden ko&#776;nnen.&quot;
Zu den neuen Fördermöglichkeiten gehören Maßnahmen zur Verbesserung von  Agrarökosystemen und Ökosystemleistungen ebenso wie Maßnahmen zur Bildung und   Information sowie zur Aufklärung über die Fördergegenstände der neuen Richtlinie.
(Quelle: www.ble.de )
Zur Meldung ]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 4 (Marginale)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trendanalyse zum Wissen über Biodiversität</title>
			<link>http://www.biologischevielfalt.de/8107.html?&#38;cHash=0a912d008894c72d19d75dda7021752c&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4061</link>
			<description>Menschen im Süden Deutschlands sorgen sich mehr um die biologische Vielfalt als im Norden

</description>
			<content:encoded><![CDATA[09.12.2011 - Die Begriffe Biodiversität und biologische Vielfalt sind in den letzten fünf Jahren in der deutschen Bevölkerung bekannter geworden, heute kennen den Begriff in Deutschland rund sieben Millonen Menschen mehr als noch vor fünf Jahren. Aber: Nur ein gutes Drittel der Deutschen hat schon einmal von den Begriffen gehört. Die Bayern äußern sich deutlich häufiger besorgt zur Bedrohung der biologischen Vielfalt als die übrigen Deutschen. Zu diesen Ergebnissen kommt das Netzwerk BioFrankfurt, das erstmals eine repräsentative Trendanalyse zu Wissen und Einstellungen der Deutschen zum Thema Biodiversität von Anfang 2007 bis Herbst 2011 ausgewertet hat.
Pressemitteilung idw]]></content:encoded>
			<category>Gruppe 4 (Marginale)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
